Es war ein Moment der guten nostalgischen Frankfurt-Gefühle im „Römer“: Vor rund 60 Ehrengästen wurde der im Juni 2016 in Köln verstorbene Ex-Oberbürgermeister Wolfram Brück, ein gebürtiger Kölner, am höchsten Kölner Feiertag, am Rosenmontag, in der Wandelhalle des Frankfurter Rathauses als beeindruckendes Porträt aufgehängt. Ehre für einen Mann, der viel für Frankfurt getan hat. Es hängt in einer nachbarschaftlichen Reihe mit den Amtsvorgängern Rudi Arndt und Dr. Walter Wallmann gleich rechts, wenn man die Halle betritt.
In Anwesenheit von OB Peter Feldmann und Witwe Monika Brück, Frankfurts Ehrenbürger Bankier und Mäzen Friedrich von Metzler, Wolfram Brücks Bruder Gernot sowie Bürgermeister Uwe Becker, Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler und weiteren Würdenträgern und Freunden des Ex-OB bekam das dunkle Gemälde als beeindruckende Fortsetzung der maßgeblichen Frankfurter Stadtlenker spontanen Applaus. Der Kölner Maler Toni May hat das Brück-Porträt schon vor einigen Jahren fertiggestellt – jetzt durfte es endlich ans Licht, wo es auch hingehört. Was auch Brücks Bruder
Ein durchaus mit Stolz erfüllter Augenblick der Freude für die ganze Familie, die auch ihre zwei prächtigen Buben, alles „Sonnenscheinchen“, so der Vater mit an der Hand hatte. Für Witwe Monika wie auch Wolfram Brücks in den Professorenstand erhobenen Sohn Michael, der inzwischen in der renommierten Frankfurter Kanzlei Schalast mit bekanntem Erfolg um das täglich gültige Recht kämpft.
OB Peter Feldmann äußerte sich relativ kurz zur Persönlichkeit von Wolfram Brück, vergaß aber keineswegs Brücks große Verdienste um den Bau des Frankfurter Messeturms, das Museumsuferfest und die Erschließung der westlichen Innenstadt neben anderen Entscheidungen unter seiner Regie hervorzuheben. Was ihm noch einfiel, das war die Tatsache, dass OB Wolfram Brück und Walter Wallmann ein Duo waren, die der Stadt Frankfurt auch unter schwierigen Voraussetzungen sehr wichtige Impulse für die Zukunft verliehen haben, die bis heute wirken. Wobei er auch erwähnte, dass der leidenschaftliche Köln später ein großer Kämpfer für die Stadt Frankfurt wurde – in einem besonders erfolgreichen Magistrat. Zur Erinnerung: Das waren damals der gut aufgelegte Kämmerer Ernst Gerhardt. Kulturdezernent Prof. Hilmar Hoffman, Baudezernent Dr. Haverkampf. Planungsdezernent Dr. Hans Küppers, Sportdezernent Prof. Peter Rhein, Sozialdezernent Karl-Heinz Trageser, Gründezernent Heinz Daum und Dezernent Bernhard Mihm. Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog vervollständigte diese glücklich agierende Mannschaft, die als die erfolgreichste in der Nachkriegsgeschichte des Frankfurter Römers gilt.
Zahlreiche Persönlichkeiten, die auch immer wieder eine bedeutsame politische Rolle spielten, wie Dr. Helga Budde , sorgten eine würdevolle Umrahmung, ebenso schwelgten OB Brücks ehemalige Sekretärinnen in schönsten alten Erinnerungen. Und beim Kaffee sprach man auch über Hans-Ulrich Korenke als Stadtverordnetenvorsteher oder die später zur Vertriebenen-Präsidentin gewählte Erika Steinbach. Alles illustre Namen, die der Stadt Frankfurt gut getan haben – und mitten drin Wolfram Brück als ruhender pragmatisch handelnder administrativer Pol in hart umkämpften politischen Zeiten des Wandels in Frankfurt. Schöne Geste einer sympathischen Feier, die später mit einem gemeinsamen Kaffeeklatsch mit Frankfurter Kranz nebenan fortgesetzt wurde. Kleine Beobachtung am Rande: Irene Treukann, Elena von Metzler, befand neben ihrem Vater sitzend: „Das Bild ist eine sehr schöne Würdigung der Stadt für OB Wolfram Brück.“ Wie recht die attraktive junge blonde Bankerin hatte, die derzeit in der Abteilung „Private Banking“ der Metzler-Bank ihre Brötchen verdient und darin allem Anschein nach auch sehr glücklich und erfolgreich ist, wie man bei den Gesprächen feststellen konnte.
Der Beitrag OB Wolfram Brücks gefeierte Rückkehr in den Römer – diesmal als Gemälde in der Wandelhalle erschien zuerst auf Horst Rebers Tag & Nachtausgabe.
vonHorst Rebers Tag & Nachtausgabe http://ift.tt/2m32kcn