Montag, 31. Juli 2017

Steffi Jones und der DFB: Was sagt eigentlich DFB-Präsident Grindel? Leider nichts. Steffi halte durch!

Es ist leider immer dasselbe. Läuft es gut im Fußball, dann sind alle da. Zum Schulterklopfen und zum gemeinsamen Siegerfoto. Profis kennen das. Seit Jahrzehnten, seit es offensive Medien gibt. Jetzt hat Bundestrainerin Steffi Jones bei der EM mit ihrer Mannschaft eine bedauerliche Niederlage (1:2) gegen Dänemark hinnehmen müssen. Klar, die Mädels, die teilweise auch schon Frauen sind, haben Steffi mit ihrem schwachen Spiel allein gelassen. Und sich selbst auch, denn die Kritik erreichte alle Spielerinnen und die dazugehörigen Offiziellen. Aber die Wut und die Enttäuschung richtet sich gnadenlos auf Steffi Jones. Richtig? Nein! Sie hat es in diesem und vielleicht auch anderen vorangegangenen Spieler nicht gepackt, die Fußballszene zu überzeugen. Weder taktisch, noch spielerisch, noch moralisch. Es war ein ganz schwarzer Tag für alle. Steffi Jones hat nunmal nicht die ganz große Erfahrung in diesem komplizierten Geschäft, muss man voraussetzen. Aber der DFB hat es mit ihr probiert. Das passiert öfter mal im Fußball, dass jemand neu ist und nicht auf Anhieb dafür sorgen kann, die Punkte einzusammeln, die man zum Glänzen braucht. Was mich enttäuscht hat: DFB-Präsident Grindel stellte sich nicht hinter seine Trainerin. Jedenfalls nicht so, dass man es bemerkt hätte. Keine Souveränität, Herr Grindel.

Ich meine: Gebt Steffi einen erfahrenen Coach mit an ihre Seite. Lasst sie im Amt. Zum Lernen. Beispielsweise Erfahrung. Auch im Umgang mit Niederlagen und den Medien, die nunmal schwer einzufangen sind. Es sei denn man gewinnt am laufenden Band. So ist sie unsere verrückte Fußballwelt. Aber Steffi jetzt zu opfern? Abzulösen? Nein, danke! Sie hat es ehrlich und auch voller Ehrgeiz versucht. Klappte halt nicht, war noch zu früh. Noch zu wenig Erfahrung.

Aber ich meine: Wer scheitert, der kann sehr gestärkt aus dieser Not einer Niederlage, die natürlich weh tut, wieder herauskommen – und mit neuen Erkenntnissen künftig auch schwere Spiele gewinnen. Das ist bei Frauen nicht anders als bei den Männern. Horst Reber

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Samstag, 29. Juli 2017

Endlich, der Ball rollt wieder in den Stadien. Freuen wir uns doch einfach mal – für alle Fußballfreunde beiderlei Geschlechts

Endlich – die Kugel ist wieder im und auf dem Rasen unterwegs. Der SV Darmstadt 98 hat durch den charismatischen Aytac Sulu in der neuen Saison gegen Greuther Fürth die ersten drei Heimpunkte eingesammelt und von insgesamt 17 000 Zuschauer mindestens 15 000 eigene Fans total begeistert. Das tut den „Lilien“ gut, das ist Auftaktfutter für mehr. Mich freut das sehr, denn die 98er haben in der vergangenen Saison bravourös gekämpft und eine sehr gute Rolle gespielt. Torsten Frings als Kapitän macht dazu eine hervorragende Figur als Coach. Sympathisch, kompetent und sachlich. Voraussetzungen für eine begeisterungsfähig Mannschaft, die noch mehr zeigen dürfte, vermute ich mal ganz stark. Dass Kevin Großkreutz als böser Bube der Vergangenheit in Darmstadt wieder Fuß fassen durfte, ehrt den SV Darmstadt 98. Hoffentlich bleibt er besonnen und gut im Spiel. Ich wünsche es ihm und den Verantwortlichen. Die zweite Chance soll ihm helfen, vernünftig in die Zukunft zu schauen. hre

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Freitag, 28. Juli 2017

Deutsche Bank sorgt für gute Zahlen, die man eigentlich lange nicht mehr in dieser Form kannte…

Die Deutsche Bank läßt gewaltig positiv aufhorchen. Zuletzt lange in der öffentlichen Kritik als „Abzocker“-Bank hingestellt, überrascht dieses Institut mit einer neuen Nachricht, die bemerkenswert ist. Weil einmal sehr positiv, zum anderen mal ganz im Gegenteil zu dem was man in den letzten Jahren so mitbekommen hat, ein Riesenkompliment für die Mitarbeiter. Die Deutsche Bank, geführt von Vorstandschef John Cryan, kann sich mit ihrer aktuellen Zwischenbilanz wieder sehen lassen: 466 Millionen Euro Gewinn im 2. Quartal sind aktuell ein gewaltiger Schritt nach vorne. im Vorjahreszeitraum war es nur 20 Millionen Euro. Da mußten viele Mitarbeiter um ihren Job bangen. Die Umsätze bedeuten wieder Sicherheit, also ein gewaltiger Unterschied. 1:0 für die Banker dieses Instituts. Nicht nur für die Herren aus der Vorstandsetage. Nein, auch für die vielen kleinen Banker, die täglich am PC sitzen und für das Bankgeschäft sorgen. Die Nachricht hat schon deshalb einen Goldrand, weil man als normaler Kontoinhaber lange Zeit das Gefühl hatte, dass die Banker derzeit nicht mit Geld und Wirtschaft umgehen können. Das Ansehen der Banker darf wieder steigen. Was gut ist. Für alle, die dort arbeiten oder dort ein Konto haben. hre

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Donnerstag, 20. Juli 2017

Tschüss Gert Trinklein, Du hast die Fußballwelt am Main bereichert. Danke für Deine 230 Eintracht-Einsätze in der Bundesliga

Heute am Donnerstag wurde Gert Trinklein von einer großen Trauergemeinde für immer verabschiedet. Damit hat Frankfurt auch ein neben dem Fußball ein illustres Gesicht aus der Bürgerschaft für immer aus den Augen verloren. Gert war ein universeller Typ, den man nicht vergisst.

68 Jahre alt ist er geworden. Viel zu kurz diese Lebenszeit. Er war nicht nur im Eintracht-Dress ein Kämpfer. Auch gegen seine Krankheit Leukämie. Der Kampf dauerte 6 Jahre. Seine Frau Anja unterstützte ihre Mann mit allen Mitteln, die auch aus der Naturmedizin, die sie hervorragend beherrscht, einsetzte. Alles hat seine Zeit. Auch das Leben, das nun auf dem Hauptfriedhof zur Ruhe gebettet wurde. Gert Trinklein passte zur Eintracht: Er war ein Lebetyp, der auch den Spruch in praxi beherrschte, „Leben und leben lassen“. Das machte ihn besonders sympathisch. Und sein Wesen generell dazu.

Gert war nicht nur an Fußball, der einst bei Rot-Weiss mit Erfolg geweckt wurde, ehe er zur Eintracht kam, interessiert. Er war stets auch mitten im Frankfurter Leben. Auch mal öfter nach Mitternacht, als in den 70erjahren Cooky Dahl, ein ebenfalls unvergessener Frankfurter Gastronom und Disco-Inhaber (u. a. „Why not“) die Nächte in Frankfurt mit seinem Partner Hans bis um 5 Uhr in der Früh in der Innenstadt befeuerte. Gert war auch stets an kreativer Werbung interessiert. Er half den erfolgreichen Agentur-Gurus Manfred Birkholz und Wolfgang Schnell bei diversen plakativen und kreativen Aktionen für deren Firma „Birkholz&Schnell“. Die Türen gingen für Gert Trinklein nahezu überall sofort auf. Er war neben Grabowski und Hölzenbein & Co. oder auch weiter zurück bei Alfred Pfaff, Egon Loy, Peter Kunter, Friedel Lutz, um nur einige Namen zu nennen, nicht nur überall bekannt, sondern auch echt beliebt. Ich mochte Gert auch. Wir haben manche Stunde diskutierend miteinander verbracht, die auch bei tieferen Gesprächen, auch über Politik und Stadtplanung, einfach gut, sinngebend und schön waren.

Danke Gert, dass Du Deinem Krebs einen so langen Kampf geliefert hast! Horst Reber

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Mittwoch, 12. Juli 2017

Die Tour de France macht wieder richtig Freude – tolle Bilder mit Spannung bis zum Zielstrich

In den 70erjahren machte Didi Thurau die deutschen Radsportfans verrückt – heute ist es der Springspezialist Marcel Kittel. Kittel lässt die Fans wieder heiß werden. Unwiderstehlich auch heute, Mittwoch, sein Antritt aus der Meute ins Glück des Tagessiegers. Was hat sich dieser Radsportler aus Arnstadt doch entwickelt. Marcel Kittel hat Kraft wie ein Bär. Der 1.88 m große Radrennfahrer, der nun zum 5. Male sein Vorderrad vor anderen ins Zielbrachte, vertritt die deutschen Farben in diesen Tagen aus deutscher Sicht wie kein Zweiter. Dabei ist der aus Arnsberg stammende Sattel-Hero nicht der einzige Deutsche, der in diesem Klassefeld von internationalen Radathleten überzeugt und fasziniert. Auch Andre Greipel, Toni Martin und John Degenkolb haben schon für gewaltiges Herzklopfen gesorgt, wobei wir dem Nachwuchs mit Emanuel Buchmann, Jasha Sütterlin, Nils Politt, Niklas Arndt usw. auch attestieren wollen, dass es recht gut bei diesen jungen Fahrern rollt. Die Tour de France hat den deutschen Radsport wie einst zu Zweiten von Rudi Altig, Hennes Junkermann, Karlheinz Kunde oder Rolf Wolfshohl wieder kräftig aufgewertet und Farbe in die Szene aus deutscher Sicht gebracht. Gratulation. Man freut sich in Deutschland mehr denn je in den vergangen 20 Jahren.

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Sonntag, 9. Juli 2017

Florian Nass, der Tour-Reporter, der uns alle mit Wissen und Schwung in den Sattel hebt. Danke, Flori!

Die Tour de France ist nicht nur ein Seh-, sondern auch Hörvergnügen. Insbesondere für all jene TV-Konsumenten, die das Glück haben, Florian Nass aus Frankfurt zu hören. Er ist Tour-Live-Reporter. Und was für einer. Ein Juwel für gepflegte Sprache, aktuelle und historisches Wissen, und dazu mit einem sehr ansprechenden Timbre gesegnet. Der ARD-Reporter ist seit einigen Jahren die Stimme für Radsport, Handball und Fußball mit großem Wissen um die Frankfurter Eintracht und auch Darmstadt 98, Kickers Offenbach und den leider jetzt abgestiegenen FSV. Ihn kann man getrost als den besten Allrounder des hr seit vielen Jahren bezeichnen. Auch in der Leichtathletik ist er bestens zuhause.

Florian Nass ist seit 21 Jahren bei der Tour auf der Strecke. Er bringt uns auf sehr angenehme Art – ohne die leider anderswo bevorzugten Übertreibungen – die Höhepunkte ins Haus. Der Hessische Rundfunk kann sich sehr glücklich schätzen, nach dem inzwischen nicht mehr auf Sendung befindlichen Ex-Radmatador Jürgen Emig solch einen jüngeren und kompetenten Mann im Stall an der Bertramswiese zu besitzen. Sein Wissen ist kompetent und aktuell. Auch historisch mit Daten und Fakten aus der Vergangenheit über Helden des Sports.

Dem Handball hat Flori, wie ihn seine Kollegen respektvoll salopp nennen, als begeisterter aktiver Handballer schon große Momente der Berichterstattung geschenkt. Ich höre ihm jetzt bei der aktuellen Berichterstattung der Tour de France mit größtem Vergnügen täglich zu. Ein Tag ohne Flori geht nicht, dafür ist die Tour viel zu spannend. Früher in den 70er- und 80erjahren habe ich mit den deutschen Sattel-Idolen Hennes Junkermann, Rolf Wolfshohl, Karlheinz Kunde und natürlich mit Rudi Altig auf Siege und Platzierungen gehofft. Besonders schön auch die Zeiten mit Didi Thurau dem blonden Engel aus Frankfurt als einem Helden aus deutscher Sicht. Namen, die man sich wie eingebrannt im Kopf bewahrt hat.

Heute Marcel Kittel, Tony Martin, Andre´ Greipel und John Degenkolb. In Lauerstellung freut man sich aber auch auf die auf den Nachwuchs, der auf einen guten Tag brennt. Beispielsweise die Jungstars Jasha Sütterlin oder Emanuel Buchmann. Das sind für das breite Publikum neue Namen mit bestem Klang. Man lernt bei Florian Nass nicht nur viel von sportlicher Aktualität. Er besitzt auch unglaubliches Basis-Wissen, was er ist locker unterhaltend in seine Live-Berichterstattung geschickt einbaut. Alles zur rechten Seit. Florian Nass hat als Reporter den Vorteil gegenüber den meisten anderen, völlig ungekünstelt und authentisch geblieben zu sein. Ihm gelingt es bescheiden, aber zugleich effektiv alles was die Sättel mit den Heroen hergeben, aus Frankreich für uns als Publikum in Szene zu setzen. Die Höhepunkte von Etappen kommen so spannend rüber, dass man glaubt, man stünde mit ihm am Straßenrand, wenn die Karawane mit den Athleten vorbeizischt und dabei die Zahnräder und Pedale bis zur Höchstleistung beansprucht. Mit solchen Berichterstattern und Stars auf dem Drahtesel macht der Radsport wieder richtig etwas her. Es sah bekanntlich einige Jahre nach den Doping-Skandalen nicht danach aus. Aber selbst ein so versierter Reporter wie Hartmut Scherzer aus Heusenstamm, früher für die Abendpost/Nachtausgabe und heute aktuell u. a. für die Frankfurter Neue Presse als ausgewiesener Tour-Experte unterwegs, sagt glücklich: „Es ist heute anders geworden, die Luft der Radsport-Szene ist wieder rein. Die Radsport-Szenerie ist soweit ich das beurteilen kann wieder clean und macht auch mit der Tour de France viel her.“ Helmer Boelsen, Buchautor und als der „Radsport-Papst“ aus Frankfurt bekannt geworden, der stets für die Frankfurter Rundschau die letzten drei Jahrzehnte ganz vorne mit dabei war und 2015 im Alter von 90 Jahren gestorben ist, sagte mir mal: „Radsport ist Volkssport. Der gehört in unsere Welt wie der Römer in Frankfurt. Mal in guten, mal weniger guten Zeiten. Aber Hauptsache – er bleibt.“

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Freitag, 7. Juli 2017

Hamburg hält für alle den Kopf und den Buckel hin – dafür muss man der Stadt und seinen Bürgern dankbar sein

Hamburg steht im Blickpunkt der Welt: Der G-20-Gipfel ist eine sehr wichtige Gemeinschaftsveranstaltung auf unserem Planeten. Wie immer gibt es natürlich auch Proteste gegen dieses Treffen. Leider mit sehr unangenehmen sehr unangenehmen und bösartigen Begleiterscheinungen, die niemandem helfen, zu einer anderen und thematisch angemessenen Sinneshaltung zu kommen. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel ist als Gastgeberin einmal mehr enorm belastet. Wir müssen ihr für ihre Aufgabenbewältigung sehr dankbar sein. Auch dem Schöpfer, dass er ihr eine recht robuste Gesundheit mit ins Leben gegeben hat. Denn ohne wären diese enormen Strapazen nicht möglich.

Schauspieler Donald Trump hat es da viel, viel leichter. Leider, leider. Seine Rolle in der Weltöffentlichkeit wird immer fragwürdiger und ekelhafter für alle, die ihn nicht als US-Präsident gewollt und auch nicht gewählt haben. Er lebt mit seinem kleinen IQ in einer eigenen Welt und Weltanschauung, die man wohl nur versteht, wenn man im Osten Amerika aufgewachsen ist und wenig von der Welt und der nötigen Bildung insgesamt mitbekommen hat. Mir tut Amerika sehr leid, dass sie diesen Kaspar als Repräsentanten eines so bedeutenden Landes mit großen Köpfen und Fähigkeiten inzwischen auf allen TV-Kanälen Tag für Tag ertragen muss. Man kann aber TV-Nachrichten auch nicht einfach abschalten, denn es geht in diesen Stunden um den G 20 Gipfel mit vielen anderen seriösen und wichtigen nationalen Vertretern und Vertreterinnen und sehr wichtigen Themen. Und diesen will man doch folgen und sich ein eigenes Bild machen.

Leid tut mir, ganz nebenbei, auch Frau Trump. Ihr Donald hat sie, sorry, als Puppe mit zum Gipfel genommen. Weil Machos dieser Prägung für ihre eigene Bedeutung sowas als Bestätigung für ihre Männlichkeit brauchen. Wer weiß: Vielleicht ist Frau Trump ein ganzes Stück klüger, gebildeter und sozialer als der große ungebührliche Blonde an ihrer Seite. hre

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Montag, 3. Juli 2017

Angela Merkel wird immer präsenter und souveräner – gut , dass wir diese Bundeskanzlerin in einer immer schwierigeren Welt für uns haben

Politik ist ein täglicher Drahtseilakt, wie wir politisch Interessierten wissen und die Welt der Politik trotz mancher Enttäuschung in der einen oder anderen Entscheidung sehr hoch schätzen. Mir fällt auf: CDU und CSU, die mitunter menschliche Reaktionen der thematischen Eifersucht zeigen, sind im Ton und der Körperhaltung wieder ein ganzes Stück moderater und damit vielleicht auch als christlich geprägte Parteien gefestigter geworden. Glückwunsch dazu an alle, die an diesem Strang ziehen. Das war dringend notwendig, denn die persönlichen Eitelkeiten haben noch das Parteivertrauen stärken können. Das heute vorgestellte Programm, das Angela Merkel wie auch Horst Seehofer unter der Überschrift „Damit es uns weiterhin gut geht“ auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vorstellten, bedarf des Applauses. Die Vernunft der Notwendigkeiten in unserem Land sind zweifelsohne die Eckpfeiler aller vorausschauenden Bemühungen. Deutschland geht es wirtschaftlich gut, auch ein Verdienst des verstorbenen Bundeskanzlers Helmut Kohl, darf man dazu anmerken.

Auf die Bundesrepublik sind in den vergangenen 2 bis 3 Jahren insbesondere durch die spontane Flüchtlingsbewegung aus afrikanischen Ländern unendlich viele und zugleich kompliziert zu lösende Aufgaben zugekommen, die mit unserer und EU-Hilfe bislang einigermaßen zufriedenstellend angepackt wurden. Ich bin der Meinung, dass man diese Tatsache auch einmal herausstellen sollte, bevor man wieder das Schwert der Kritik aus der Scheide zieht. Die Bundeskanzlerin hat bei der riesigen Fülle an Aufgaben mit deutscher und europäischer Verantwortung die innere Ruhe mit dem Instinkt des Augenblicks ihre Souveränität beibehalten. Die Parteien-Hektik und damit auch die Ungenauigkeit in der Polit-Diskussion nervte zuletzt doch nahezu täglich die normal eingestellten Bürger. Aber nun hat man ja Gelegenheit sachlich und klug in den Wahlkampf zu ziehen.

Am besten mit dem Zusatz „Mit Vertrauen in handelnde Personen“. Konservative Werte waren noch immer eine Richtschnur, die Abweichungen ertragen konnte. Am 24. September in diesem Jahr steht Deutschlands Zukunft – rein politisch und wirtschaftlich gesehen – wieder zur Wahl. Leichter ist solch ein Wahltag nicht geworden. Weder für die Parteien noch die Wähler. Politik ist auch als Gefühl schwieriger zu verarbeiten. Ich hoffe mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier, der einen sehr stabilen Eindruck auch heute bei der Pressekonferenz machte, auf das Modell „Vernunft für alle“. Ein bisschen Zugewinn für die Taschen der Bürger sollte da gewiss mit drin sein. Man zieht ihnen ja auch mit Geschick regelmäßig einige Euros wieder raus. Horst Reber

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