Freitag, 9. September 2016

Der Krimi-Autor mit der spitzen Feder für Spannung und Details

dscn1277Krimi-Verehrer, hier mal ein Tipp: Da geht ein neuer Stern für Krimi-Spannung am Rhein-Main-Himmel auf. Zumindest habe das eindeutige Gefühl, dass Olaf Jahnke als Autor seinen Weg machen wird.  Sein neuestes Werk „Patientenrache“, das gerade  auf den Büchermarkt geschoben wurde, kann sich bereits nach kurzer Zeit an einer recht großen Leserschaft erfreuen. Seine Lesung am Donnerstagnachmittag im renommierten Branchenführer „Hugendubel“ an der Hauptwache in Frankfurt war so gut besucht, dass einige Besucher kein Problem darin sahen, dem Autor auch klaglos im Stehen zu lauschen.

Olaf Jahnke, gut aussehend und gepflegt, dazu im besten Mannesalter, also um die 40, begeisterte im „Hugendubel“ mit seiner gepflegten Sprache zum einen. Aber ganz schnell kam man als Zuhörer dahinter, dass seine Details, die auf eine sehr gründliche Recherche schließen lassen, jeden Leser noch schlauer machen. Der Autor weiß, was beispielsweise in Krankenhäusern so alles zwischen und hinter den Kulissen gut und auch schlecht läuft. Mit Patienten und mit dem Personal zwischen OP und Warteraum.

Mich hat diese Lesung ganz besonders gefreut, denn Olaf Jahnke ist ein Selfmademan. Er hat schnell gelernt, was man mit Auge und Ohr, aber auch mit der Kamera sofort festhalten muss. Als blutjunger Mitarbeiter bei Kult-Fotograf Harald Joppen in den 80erjahren – Harald Joppen, der auch täglich für die Abendpost/Nachtausgabe und speziell für mein Ressort in und um Frankfurt von früh bis spät auf der Jagd nach Fotomotiven fürs Blatt unterwegs war – ist er für mich Legende. Er war in seinem ewigen schwarzen Anzug, der immer nicht zu bändigende Schuppenspuren auf seinen Schultern erkennen ließ – auch mit mir als Reporter der A/N zwecks Foto unterwegs und ist bis heute in  meinen Augen der fleißigste Fotoreporter und Branchen-Geschäftsmann, den ich in meinem Leben kennenlernte. Sein kleines Geschäft an der Rückseite des Frankfurter Hofs war jahrlang Anlaufadresse für Tages-Fotografie der 70er- und 80er-Jahre in Frankfurt. Ob Passbilder oder auch gelegentlich erotische Aufnahmen – Harald nahm alles für die Dunkelkammer, in der er Laboranten beschäftigte. Sonderaufträge, die gut bezahlt waren, schätzte er ebenso wie offizielle Termine im Römer oder der Paulskirche.  Und ich sage es voller nostalgischer Freude: Harald Joppen war überall gern gesehen.  Die Hotels mit ihren eigenen Veranstaltungen oder die Restaurants mit prominenten Gästen waren seine Spezialität. Wo immer es etwas abzulichten gab, sowie die stets von ihm gern abgelichtete Stadtgesellschaft vom Oberbürgermeister bis zu den Theaterpremieren, die vielen  Adabeis, die es nach wie vor reichlich in Frankfurt und auf der Welt gibt, wußte was sie an an dem kleinen flinken Mann mit den weiss-grauen Haaren hatte. Leider zeigte sie es nicht, als Harald Joppen von der oft elenden Hetze dieses Berufs krank und verbraucht war. Als er einsam in einem Altenheim in Niederrad starb, bekam es kaum jemand mit.

Aber zurück zu Olaf Jahnke: Er hat bei Harald Joppen, der ursprünglich gelernter Drogist war, viel abschauen können. Vor allem auch das Abstreifen jeglicher Hemmungen vor großen Tieren im Gesellschaftsleben. Harald Joppen, dessen Sohn Martin übrigens inzwischen auch ein angesehener und geschäftlich sehr erfolgreicher Repräsentant der Szene rund ums Bild mit passenden Menschen ist, konnte dem Buchautor Olaf Jahnke in der gemeinsamen Zeit jede Menge praktische Geistesblitze als Einstieg hinterlassen. Sie dürften ihm jetzt als Autor mit Sicherheit öfter eingefallen sein.

Es hat sehr viel Spass gemacht, Olaf Jahnke zuzuhören, denn er hat zudem nicht nur eine sehr einfühlsame Schreibe, sondern auch eine sehr gute Stimme. Aber noch wichtiger ist der Spannungsbogen, der die „Patientenrache“ zum Kaufobjekt macht. Das ist meine Empfehlung fürs Wochenende. Gut zu wissen: Es ist viel Frankfurt und auch Taunus mit Überraschungen drin.

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Donnerstag, 8. September 2016

So macht Pinkeln noch mehr Spass…

Heute schon BILD gelesen? Wenn nicht – einfach mal in OF in einem Restaurant pinkeln gehen. Wo, das sage ich hier nicht. Sonst stehen dort plötzlich lange Schlangen. Und das will man dem Restaurant natürlich nicht zumuten. Aber die BILD-Leiste ist sehr originell und informativ. Wasser lassen – und gleichzeitig über das Weltgeschehen informieren. Ein Extra-Stern für den Einfallsreichtum in der Gastronomie!

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Das originelle stille OF-Restaurant-Örtchen: Pinkeln und dabei BILD lesen

Origineller Luxus in OF: Pinkeln und dabei im Stehen BILD lesen

Origineller Luxus in OF: Pinkeln und dabei im Stehen BILD lesen

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Mittwoch, 7. September 2016

Wolfgang Frank hat Mainz 05 die wichtigsten Impulse für Erfolg hinterlassen

Vor drei Jahren machte Wolfgang Frank, der sehr geliebte und nicht nur in der Welt des Fußballs geschätzte Trainer, der bei Mainz 05 für eine neue Zeitrechnung im Vereinsleben sorgte, für immer die Augen zu. Er wurde nur 62 Jahre alt. Sein Todesdatum ist heute vielen Fußballfreunden noch ein schöner Grund seiner dankbar zu gedenken. Menschlich und sportlich ist mit Wolfgang Frank  ein fachlicher Riese aus der Fußballwelt gegangen, der übrigens am liebsten 4-4-2 von seinen Mannschaften spielen ließ. Also Kontrolle in allen Segmenten des Rasens. Ein Tumor setzte aber leider seinem erfolgreichen Wirken ein quälendes Ende. Der gebürtige Schwabe und Ex-Profikicker aus Reichenbach an der Fils, der beim VfB Stuttgart zuerst in der Amateurmannschaft auflief, um dann ab 1971 erstmals in der Bundesliga mit 215 Einsätzen. Später wurde er als gefürchteter Stürmer mit außergewöhnlicher Kopfballstärke  auch 6 Mal in der B-Nationalmannschaft für Deutschland eingesetzt. Als Coach wurde Frank, der nur 1.72 m groß aber in der Sprungkraft vielen Riesen ebenbürtig war, bei mehren Vereinen tätig. Der maßgebliche Durchbruch als Trainer begann bei ihm dann bei Mainz 05. Dort öffnete er ein ganz neues Feld der Unterhaltung. Der Fußball machte plötzlich dem Karneval Konkurrenz. Menschlich und sportlich war Wolfgang Frank etwas Besonderes.  Dazu stets seriös und einfühlsam auch bei Schicksalen und Momentaufnahmen anderer Menschen im jeweiligen Umfeld. Eine heutige seltene Form von Auftritt.

Geschätzt wurden Wolfgang Franks Charaktereigenschaften bei jedem Verein, wo er wirkte. Angefangen  beim FC Glarus in der Schweiz. Danach bei Aarau, Wettingen und Rot-Weiss Essen. Dann übernahm er Mainz 05. Das war von 1995 bis 1997 und ein zweites Mal von 1998 bis 2000. Die Mainzer Karnevalisten spielten plötzlich mit Frank einen ernst zu nehmen Fußball.  Sein Ruf eines außergewöhnlichen Trainers mit großen Persönlichkeitsmerkmalen – eines seiner Vorbilder war Branco Zebec – führte ihn aber auch nach Duisburg, zur Spvgg Unterhaching, Sachsen Leipzig und zu Kickers Offenbach. OFC-Präsident Waldemar Klein sagte mir bei einem Interview: „Herr Frank ist in meiner Zeit eigentlich der interessante Trainer der letzten Jahrzehnte, auch was seine Seriösität und Konsequenz im Handeln angeht.“ In Offenbach wirkte Wolfgang Frank bei den Kickers von 2006 bis 2007. Aber markante Spuren hinterließ er auch im belgischen Eupen von 2011 bis 2012. Davor noch bei der Austria in Wien (19977/98, oder beim MSV Duisburg, Unterhaching , Leipzig oder auch Austria Wien, um einige Stationen seines Lebens zu nennen. Ein unruhiges Leben, das allerdings weniger sein Wesen repräsentierte, sondern eher seine konsequente Suche nach Perfektion und Haltung in einem Verein. Und genau dort fand er oft nicht das, was er von sich und seinem Umfeld verlangte. Genauer gesagt die Seriösität vom Scheitel bis zur Sohle und einem entsprechenden Umgang mit den aktiven Spielern. Der im Zeichen des Zwillings geborene Frank war ein Verfechter der Anständigkeit. Etwas, was heute an allen Ecken – so kommt es auch mir vor – leider fehlt. Bis in die nationalen und internationalen Verbände. Ich denke auch oft an Wolfgang. Wir mochten uns. Nicht nur,  wenn gerade ein Sieg zu feiern war. R.I.P. Wolfgang. Du hast im Fußball Gold als Erbe und jede Menge Respekt hinterlassen.

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Dienstag, 6. September 2016

Johnny hilft uns allen – er ist nicht nur bei Darmstadt 98 ein Symbol für Werte, die unser Leben bestimmen

Die Stadt Darmstadt hat einen  Meilenstein für Menschlichkeit und sportliche Werte, die über Sieg und Niederlage auf dem Rasen weit hinaus gehen, gesetzt. Das alte Stadion am Böllenfalltor trägt in diesem Jahr ganz neu den Namen eines Jungen, der als krebskranker Bub und Fan seines Lieblingsvereins aus der Bundesliga, mit dem SV Darmstadt 98, ganz neue Akzente für Gefühl und Verantwortung entwickelte. Und den Slogan für alle Schwachen und Kranken auf dieser Welt: „Du musst kämpfen“. In diesem Fall auch um die Gesundheit, die bei uns allen so schnell in eine böse Krankheit umschlagen kann.

Der begabte junge Fan, der mal hessischer Tennis-Jugendmeister war, aber bei dem mit 14 Jahren plötzlich ein Gehirntumor entdeckt wurde, starb Alter von 26 Jahren. Johnny hatte mit einer bewundernswerten Einstellung zum Leben bis zur letzten Minute seines Daseins um seine Idee gegen Krebs zu kämpfen mit eigenen Aktionen gerungen. Mit diversen Ideen, u. a. einem Armbändchen, das mit der besagten Aufschrift „Du musst kämpfen“ im Stadion verkauft wurde, sammelte er über 300 000 Euro zu Gunsten der Krebsbekämpfung. Seine guten Ideen hat er mit seinem positiven Denken in Tausende von Köpfen und Herzen gesetzt. Das 98er-Präsidium und Sponsor Merck, ein Pharmahersteller, sind auf Grund dieses außergewöhnlichen jungen Mannes, der dem Sport generell so sehr verbunden war, auf die Idee gekommen, das Böllenfalltor in „Jonathan-Heimes-Stadion“ umzubenennen. Merck verzichtet dafür auf seine bisherige Werbe-Vorherrschaft bei den 98ern in Darmstadt. Eine beeindruckende Entscheidung von beiden Seiten. Sie spricht für den Darmstädter guten Geist, auf den übrigens auch schon zu Lebzeiten der große unvergessene Schauspieler und Fernsehstar Günter Strack, der auch nicht mehr unter uns weilt, gesetzt hat. Er wäre sehr stolz darauf gewesen, wenn er diese Johnny-Geste in seiner geliebten Heimatstadt noch hätte erleben können.

Ein Jahr lang soll das Böllenfalltor nach Johnny genannt werden. Der Schriftzug und die Erkenntnis werden bleiben: Darmstadt 98, die Firma Merck und der Fan Johnny Heimes sind einzigartig. Präsident Rüdiger Fritsch, dessen Frau übrigens auch bei der administrativen Bewältigung des Bundesliga-Zirkusses ehrenamtlich mithilft, haben der gesamten Bundesliga – und nicht nur dort – etwas geschenkt, was viel, viel höher als ein guter Tabellenplatz einzuschätzen ist. Sie haben sich auf den Menschen besonnen. Und der Ball läuft trotzdem weiter über den Rasen des „Johnny-Heimes-Stadions“. Aber eines ist gewiss: Solch ein Stadion besucht man als Zuschauer besonders gerne. Danke, ihr 98er! Die Fußballfans in ganz Deutschland drücken euch die Daumen und sagen Danke! Horst Reber

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Montag, 5. September 2016

Hart aber fair – eine Flüchtlingsdiskussion des Leidens…

Frank Plasbergs Sendung „Hart aber fair“ am Montagabend zeigte einmal mehr, wie gelähmt und ohnmächtig die politische Welt derzeit das Problem der Flüchtlinge analysiert oder zur Kenntnis nimmt. Es wird nicht gehandelt, nur geschwätzt und „geklugscheissert“. Die Ursachen des Flüchtlingsstroms kommt doch nicht von den durchlässigen oder nicht mehr vernünftig kontrollierbaren Grenzen, sondern aus Ländern, die entweder eine unfähige sowie zum Teil korrupte Regierung haben, schon auf Grund eines lang anhaltenden sinnlosen Krieges kaputt sind oder aber die kein sichtbares Interesse daran haben, diesen Menschen in ihrer ursprünglichen Heimat vernünftige und einigermaßen lebenswerte Bedingungen, also wieder eine Zukunft  für  ein normales Leben,  zu bieten. Zum Teil haben diese Länder, wie auch Afghanistan, Irak, Iran auch kaum noch reale Möglichkeiten dafür. weil die Infrastruktur und der politische Wille für ein einigermaßen geregeltes Dasein ihrer Bürger nicht mehr vorhanden ist. Krieg ohne Ende, ohne Verstand und Willen, die Luft wieder bleifrei zu machen und das Morden einzustellen. Die EU erweist sich schon seit vielen Monaten in diesen Fragen der Flüchtlingsversorgung als unfähig. Mich hätte mal interessiert bei all den Diskussionen, wie die AFD mit diesen Problemen umgegangen wäre, wäre sie wie CDU, SPD, FDP, Grüne oder Linke, um bei diesen Parteien mal zu bleiben, in einer entsprechenden Position des Handelns gewesen.  Diese Partei war allerdings brutal schlau. Sie hat sich aus solcherlei Fragen nach Möglichkeit rausgehalten und hat das Problem mit hämischem Hinweis auf die Kanzlerin abgewälzt.  Keine Verantwortung, keine Meinung, keine Gedanken als Diskussionsgrundlage mit AFD-Appeal.  Trotzdem wurde sie in der Abrechnung der Wahlstimmen in Mecklenburg-Vorpommern stärker als jemals vermutet  gewählt. Deutschland geht mit dieser Flüchtlingsproblematik und dem daraus folgenden Unmut leider nicht nur jede Menge sachlicher Verstand, sondern auch insgesamt die politische Kompetenz für schwierige Situationen verloren.

Wo ist der verbindende Unionsgedanke der EU-Länder  geblieben? Wie es aussieht, steckt er in der tiefsten Krise seit Bestehen. Und Deutschland verliert Substanz wie nie davor. Glücklicherweise ist Deutschland dank seiner Wirtschaft (noch) stark und handlungsfähig. Von echter Partnerschaft und gemeinsamer Verantwortung kann allerdings schon lange keine Rede mehr sein. Links und rechts duckt man sich weg, als sei dieses Weltproblem nur eines von Frau Angela Merkel, unserer Bundeskanzlerin. Erfahrung hat mit dieser Situation kein Land gehabt. Aber Deutschland und wohlgemerkt viele, viele ehrenamtlich aktive Bürger unseres Landes machen inzwischen dank einer durchaus generell zu lobenden Haltung gegenüber Flüchtlingen ohne Halt und Boden aus humanitärer Sicht die absolut beste Figur in Europa. Deutschland kann auf seine bisherige Handlungsweise, auch wenn nicht immer alles bestens abgewickelt wurde oder werden konnte, stolz sein. Dass der Merkel-Satz „Wir schaffen das“, geboren aus einem Moment der menschlichen Not, permanent von leider viel zu vielen Politikern und Kritikern mit Häme und Bösartigkeit ohne Tiefgang in der Sache durch die Medienwelt geschleudert wird, ist inzwischen eine kulturelle Schande. Sie zeugt nur davon, wie herzlos, überheblich, dumm und vor allem vielfach verantwortungslos das Flüchtlingsthema insgesamt diskutiert wird. Der AFD hat dies natürlich rein gefühlsmäßig für Stimmengewinne genutzt. Jetzt soll und muss diese Partei mit Frau Petry & Parteifreunden  aber auch beweisen, dass sie politisch und menschlich wohl überlegt und sinnvoll für die Zukunft von Menschen und Ländern handeln kann. Dass es bei ihr nicht nur bis zur pauschalen Merkel-Anklage reicht.
Horst Reber

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Donnerstag, 1. September 2016

Obermanns großer Tag mit alten Freunden…

Obermann Holger Hofmann Peter 03 spvggFür Holger Obermann war der Mittwoch aus vielerlei Gründen ein Tag der Freude, nicht nur wegen seines 80. Geburtstages. Zum Gratulieren ins Restaurant „Classico“ bei Luigi waren im Kreis der kompletten Familie auch viele langjährige Gefährten aus dem Berufsleben angetreten, nicht zu vergessen der Bürgermeister der 24 000-Seelen-Gemeinde, der launig erzählte, wie er Holger Obermann als Bürger zunächst über den Bildschirm aus der Sportschau der ARD kennenlernte. Auch Börsenexperte Frank Lehmann mit Frau waren herzliche Gratulanten vor Ort, gemeinsam mit Lottofee-Evergreen Karin Tietze, die ohne jedes Alter attraktiv wie einst im Mai präsent war. Als aufmerksamen Beobachter des Geschehens konnte man auch den witzigen Regisseur Reinhard Koch entdecken, der mit Holger Obermann für den hr einst eine ausgezeichnete New-York- Reportage drehte – bis hoch hinaus in die luftigen Höhen der Wolkenkratzer. Auch Ex- Eintracht-Profi Peter Reichel und der ehemalige Frankfurter SPD-Stadtverordnete Dieter Wimmel sowie Gerd Reifschneider von „Luftfahrt ohne Grenzen“ schwelgten mit dem Jubilar. Es ging um Beruf aber natürlich auch um jüngere Stadion-Erinnerungen. Der nach wie vor von besonderem Witz zehrende Regisseur Reinhard Koch sorgte für internationales Plauder-Flair. Er ist Holger Obermann auf den Spuren eines Buchautors gefolgt und heute glücklich darüber ist, dass er sich dieser Mühe nach 42 Jahren beim hr ausgesetzt hat und sein Memory-Meisterwerk namens „Rücksichten“ mit herrlichen Stories über Max Schmeling, Filmdiva Zsa Zsa Gabor, der Ehefrau von Hotelkönig Conrad Hilton, sowie auch einer langen Reise mit dem Orient-Express an Freunde verschenken kann. Für alle Gäste ein schöner Tag.

Zum Bild: Holger Obermann (re) mit dem Trainer der Spvgg Neu-Isenburg 03 anlässlich einer Fußball-Demonstration für junge Neu-Isenburger Kicker im Sportpark.

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