Montag, 26. Juni 2017

Die Welt rätselt über Donald Trump. Er wird bleiben – bis zum Ende der Amtszeit, weil Donald sich nie wohler in einem Amt gefühlt hat

Donald Trump und die öffentliche Meinung: Die einen schütteln den Kopf und sagen: Das darf nicht sein, dass er bleibt.Er soll in sein Hotel zurück. Die anderen, auch mal unabhängig von der Partei-Zugehörigkeit – oder Sympathie: Was soll ich mich aufregen, es ist wie es ist. Der Spruch „America First“ hat zwar schon mehrfach den Weltball umrundet, aber es ändert sich nichts, weil Trump gewählt wurde. Ob korrekt oder mit unlauteren Mitteln nachgeholfen – keiner hat Beweise. Ist immer dasselbe Spiel bei solchem Ansinnen. Donald Trump hat inzwischen an seiner Rolle gewöhnt, ich glaube sogar, dass er sich in sie verliebt hat. Nie im Leben hat er soviel Macht gehabt wie jetzt in dieser Situation seines Lebens. Seine Unberechenbarkeit wird sich langsam verringern, denn US-Präsident zu sein, das ist Arbeit ohne Ende. Und Donald Trump ist körperlich auch nicht mehr der frischste. Also auch er wird langsam immer müder werden bei all den Schriftstücken, die er lesen muss oder müßte, mal so interpretiert. Es wird immer einflussreiche Menschen geben, die ihm aus welchen Eigeninteressen auch immer die Füße küssen. Und das reicht ihm. Donald Trump ist kein Truman. Auch kein Kennedy. Er ist und bleibt der Hotelier und Tower-Bauer Trump.

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Freitag, 23. Juni 2017

Boris Becker, die Quelle für Schlagzeilen und dubiose Geschichten um einen Topsportler der Vergangenheit

Es war 1985 in Wimbledon, als ein rothaariger junger Tennisspieler aus dem kleinen Städtchen Leimen bei Heidelberg alle Großen dieser Welt von der ersten Seite der Zeitungen wie ein Orkan wegfegte. Das blutjunge Tennis-Nachwuchstalent Boris Becker wurde überraschend Wimbledonsieger. Eine Weltsensation im Sport. Der Name Becker beherrscht seitdem – mal mehr, mal weniger, Welt der Medien zwischen Tennis, Privatleben und Affären. Mal mediengemäß mit unterschiedlichen Frauen sowie Nichtigkeiten über einen Sportler, den inzwischen die ganze Welt kennt. Viele verehren ihn aus der Erinnerung in Verbindung mit dem roten Sand und einem Becker-Hecht. Vermutlich fast ebenso viele Menschen haben an Becker-Stories mit Frauen, Nachtleben oder Ungeschicklichkeiten im Umgang mit so genannten C- und D-Promis weiblicher Art nur geringes Vergnügen, lesen diese Geschichten aber trotzdem. Becker ist eine Marke der Unterhaltung geworden. Und hält sich. Auch 32 Jahre noch nach seinem ganz großen Tennis-Coup auf dem Rasen von Wimbledon. Gewiss, inhaltlich meistens privat seicht und belanglos. Aber trotzdem für die Meute in der Spur der Promis wichtig und meistens thematisch anspruchslos interessant.

Muss man ihn trotzdem beneiden um seine Schlagzeilen und die weltweite Öffentlichkeit? Ich würde sagen, das soll, wer will. Mir tut bei aller Bewunderung für seine großen Erfolge im Tennissport dieser Boris aus Leimen eher leid. Weil man ihm oft Unrecht tut. Die vielen dümmlichen Respektlosigkeiten gegenüber diesem Sportstar, der natürlich auch in weitaus jüngeren viele Fehler begangen hat, sind mir sehr unangenehm. Manchmal kaum zu ertragen, weil überheblich, arrogant bis zum Erbrechen und öfter auch in der negativen Übertreibung fast kriminell. Spott hat Boris Becker bislang bemerkenswert ertragen. Da muss man ihn bewundern. Da überragt er seine Kritiker oft meilenweit.

Ich hoffe, dass er dies weiterhin so souverän wie bisher tut. Auch gerade jetzt, wo bald wieder Wimbledon im Mittelpunkt der Sportszene steht. Ich erinnere mich, wie glücklich ich als junger Reporter war, als ich mit ihm ein Exklusiv-Interview nach seinem Wimbledon-Erfolg machen konnte. Klar, ich merkte, dass er noch ziemlich naiv war und die Fallen des Mediengeschäftes noch nicht sah oder ihnen ausweichen konnte. Aber Frage: Muss man dies dann ausnutzen? Nein. Boris verdient Fairness. Und zwar bis heute.

Boris hat viel Unsinn erlebt, ohne daran kaputt zu gehen. Eine gewisse Naivität ist möglicherweise geblieben, aber heute gefällt mir dieser Boris Becker als einer, der viel dazu gelernt hat. Beispielsweise auch wie man mit Medien, und zwar qualitativ in sehr unterschiedlicher Klasse, umgeht. Boris ist heute nicht mehr das Bobbele mit dem badischen Zungenschlag. In seinem Kopf ist speziell das bedeutende fachliche Wissen um den Tennissport, seine Feinheiten und seine Gefahren wie in einem Knaurs Lexikon parat. Und zwar jederzeit abrufbar. Er hat bewiesen, dass er seine besonderen Fähigkeiten an junge Spieler mit Talent und vielversprechenden Eigenschaften generell gut vermitteln kann. Er legt heute eine Analyse hin, dass Kritikern der Mund offen bleibt. Das können nicht viele ehemalige Sportgrößen. Dafür bewundere ich Boris Becker. Dafür bin ich ihm auch dankbar im Sinne des deutschen Sports. Er ist vor den Dummen und Überheblichen schützenswert. Und ich glaube, dass ich damit glücklicherweise nicht allein bin. Horst Reber

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Sonntag, 18. Juni 2017

Helmut Kohl – Mensch und Bundeskanzler. Auch nach seinem Ableben ein Halt für Deutschland und Europa

Er konnte einige Jahre machen und entscheiden, was er als Bundeskanzler wollte – die Kritiker blieben ihm treu. Aber Dr. Helmut Kohl aus Oggersheim, einem Stadtteil von Ludwigshafen, blieb auf Linie und selbst bei stürmischen Winden an Deck. Und das war gut für Deutschland und die europäische Politik der vielfachen Versöhnungen. Am heutigen Sonntag war der Bildschirm voll mit Nachbetrachtungen zu seiner Lebensleistung, seinen gewaltigen Leistungen darf ich verbessern. Dabei kam erfreulicherweise auch Menschliches rüber, denn dies gehörte auch zu diesem Bundeskanzler. Ich hatte die Ehre, ihm öfter nahe zu sein. Beim Sportpresseball in Frankfurt, bei Besuchen im Frankfurter Römer, bei Pressekonferenzen. Um es mal ganz klar zu formulieren: Helmut Kohl hat sich bei den Medien nach meinen Kenntnissen nie angebiedert, wie das doch manchem Politiker zu eigen ist. Sein Selbstbewußtsein und seine generelle Haltung ließen dies kaum zu, so mein Eindruck. Das hat mir immer imponiert. Ich erinnere mich aber auch an einen Besuch in Frankfurt und einem Stadtspaziergang mit OB Dr. Walter Wallmann. Als dieser dann Helmut Kohl darauf aufmerksam machte, dass gegenüber in einem Juweliergeschäft ein Freund von ihm Geschäftsführer sei. Ein kurzer Händedruck mit freundlicher Frage, wie die Uhren denn so geschäftlich liefen? So war Helmut Kohl als Bundeskanzler eben auch. Er war sofort bereit, OB Wallmann diesen Gefallen eines Abstechers zu tun. Und so kam Wempe-Geschäftsführer Lothar Geisert ganz überraschend in den Genuss eines exklusiven Kanzlerbesuchs. Er hat dies nie vergessen, denn er war ein Frankfurter, der sowohl Walter Wallmann wie auch Helmut Kohl stets größten Respekt entgegen brachte.

Eine kleine Episode, ein Sidestep auf dem Weg durch Frankfurt. Es war einer mit Herz und Verständnis. Und ganz ehrlich – das hat mir bei dem sehr engen Programm des deutschen Bundeskanzlers in Frankfurt sehr imponiert. Weil ohne Kalkül – und ohne Presse. Solche Mini-Geschichten haben auch das Leben von Helmut Kohl begleitet. Das war der Mensch hinter dem bedeutenden Amt, das er 16 Jahre inne hatte. hre

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Freitag, 16. Juni 2017

Die verlorene Unschuld des DFB. Kein Tag ohne Enthüllung von Betrug

Der DFB, die UEFA und die FIFA würden sehr gut daran tun, ihr täglich schlechter und maroder werdendes Bild in der Öffentlichkeit mit neuer Glaubwürdigkeit und sinnvollen Beiträgen zu reparieren. Man kann es eigentlich fast gar nicht mehr ertragen, dass diese Sportverbände permanent mit kriminellen Machenschaften in der Öffentlichkeit Prügel beziehen. Der neueste Fall kommt von der FIFA: Der aregentinische Bankmanager Jorge Arzuaga hat vor einem Gericht in Brooklyn jetzt zugegeben, im Rahmen des FIFA-Skandals über ein System von schwarzen Konten aktiv an Betrug und Bestechung beteiligt gewesen zu sein. Seit dem Jahr 2010 seien 25 Millionen US-Dollar an Schmiergeldern transferiert worden. Die illegalen Konten habe er auf Geheiß mehrerer FIFA-Funktionäre eingerichtet, berichtet heute dpa. Über solch einen Vorgang könnte man leicht hinweg lesen, wenn es nicht ein Blick Abgrund unserer Gesellschaft wäre. Wo ist die Ehrlichkeit, das Vertrauen, die Zuverlässigkeit geblieben. Was war der Auslöser, dass man annehmen muss, dass heute die Scham keinerlei Rolle mehr spielt im Verhalten der Gesellschaft. Vorbilder? Pfeifendeckel. Betrugsantreiber, Verführer. Und zwar jede Menge. Sodom und Gomorra. Ein Ausspruch aus der Bibel. Das Finale dieser Geschichte von den beiden biblischen Städten. Gott ließ über diese beiden Städte des Lasters Feuer und Schwefel regnen. Als gerechte Strafe. Diese Form der Bestrafung gibt es jedoch nicht mehr. Ob deshalb so viele Betrüger in unserer Welt unterwegs sind?

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Mittwoch, 14. Juni 2017

Frankfurt und seine 180 Nationen: Toleranz geht durch die Stadt – und das ist in der Mainmetropole ganz normal

Wer beispielsweise mal, wie ich heute, ganz entspannt mit offenen Augen und Ohren drei Stunden auf leisen Sohlen durch die City geht, stellt unbedingt fest: In Frankfurt am Main kommt man, egal welchen Glaubens man ist, prima miteinander aus. Am Mainufer liegen alle Nationalitäten auf der Wiese in der Sonne. Man isst und trinkt und singt sogar mitunter gemeinsam, je nach Besonderheit im Gruppenverhalten. So sieht es jedenfalls schon seit Jahren danach aus. Frankfurt ist in Sachen Miteinander oder in der Thematik „Kultur für alle“, ein Slogan den in den 80iger-Jahren mal Kulturdezernent Prof. Hilmar Hoffmann erfunden hat, offen. Eine sehr angenehme Einschätzung. Frankfurt lebt bestens mit der allgemeinen Toleranz. Christen, Juden, Moslems, Hindus und was man sonst noch alles an religiösen Gemeinschaften und individueller fremder Prägung beifügen könnte: Die Mainmetropole vermittelt im Stadtbild sympathische Eindrücke auf der ganzen Bildfläche. Ob in der Fressgass, Alt-Sachsenhausen, der Konstablerwache, dem Römerberg oder in Bornheim – überall Friede, Freude, Eierkuchen. Aggressivität auch dort nicht, wo es vielleicht sogar ein bisschen eng ist, wie auf der Einkaufsmeile Nr. 1 der guten alten Zeil.

Es ist nicht nur der vielgepriesene Ebbelwei, der laut Werbung verbindet. Es ist auch die innere Haltung der Bürger. Das macht den Spaziergänger sehr glücklich, denn der gemeinsame Trunk wäre argumentativ zu wenig. Man nimmt trotz des in den vergangenen zwei Jahren angewachsenen Straßenverkehrs und vieler fremdländischer Bilder erfreulicherweise gute Stadtgefühle mit nach Hause. Von solch einem gemütlichen Stadtrundgang profitieren Leib, Kopf und Seele. Und dies schon seit vielen Jahren. Schaltet man allerdings dann zu Hause einen Nachrichtensender ein, dann fängt das Grausen und das Entsetzen an. London ist als Metropole der Briten in dieser Beziehung inzwischen eine bedauernswerte Stadt, obwohl als historischer Lebensmittelpunkt an der Themse unglaublich schön und historisch sehr wertvoll und interessant. Leider kaum ein Tag allerdings in London ohne bedrückende, ja grässliche Bilder von Gewalt oder Kriminalität. Es gibt zu viele Zwischenfällen, die einen normalen Menschen, egal welcher Nationalität, sehr bedrücken. Dasselbe leider inzwischen auch oft in Paris, der französischen Metropole an der Seine. Und es drängt sich allein durch TV-Filmbeiträge aus aller Welt, der Gedanke auf, als wäre dieser Zustand inzwischen fast flächendeckend das hässliche Tagesgesicht unserer Zeit auf unserem Planeten. Grausam, verabscheuungswürdig. Hoffnungslos? Nein.

Ich denke nicht, dass es ein hoffnungsloser Zustand in unserer eigentlich doch so schönen Welt ist. Wir müssen uns nur deutlicher gegen solche Auswüchse wehren. Echte Vorbilder sollten öfter mit eigenen sinnvollen Gedanken zu Wort kommen. Wir dürfen allerdings auch in der Berichterstattung nicht den Eindruck aufkommen lassen, als würde uns dieser Zustand der Aggressivität, wo und warum auch immer, irgendwie passen und wäre in der Berichterstattung eine permanente Pflichtübung für Dauerberieselung. Nein, das ist es nicht.

Informieren ja, das versteht sich von selbst. Aber pro Tag bitte keine 20 Wiederholungen von Leid, Elend, Hass und Totschlag, wie bei dem einen oder anderen privaten Sender öfter praktiziert. Ein sehr anerkannter Arzt sagte mir kürzlich: Kein Wunder, dass so viele Menschen immer öfter unter rätselhaften Depressionen leiden. Die Psyche wird permanent belastet. Mancher Bürger, ob Alt oder Jung, kann sich davon oft kaum noch befreien“.
In Frankfurt läuft sicherlich auch nicht alles brav und freundlich rund. Aber ich finde, die Stadt hat seit Jahren eine besondere Qualität. Eine friedliche, eine mit gegenseitiger Akzeptanz. Finde ich. Und das wollte ich hier mal zum Ausdruck bringen. Horst Reber

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Samstag, 10. Juni 2017

Petra Roth ist die neue Frankfurter Ehrenbürgerin – Ihr Werdegang ist wie eine Kletterpartie auf der Erfolgsleiter

Petra Roth (73) ist in Frankfurt ein Name, den fast jeder kennt, der sich für Menschen und Ereignisse in unserer Stadt interessiert. Klar, die blonde Frankfurterin, die als OB junge Frau von der Weser (Bremen) an den Main kam und hier mit ihren inzwischen verstorbenen Mann Erwin ein glückliches Leben führte, hat wie einst ihr charismatischer Vorgänger OB und Ministerpräsident sowie Bundesumweltminister Dr. Walter Wallmann der Mainmetropole einen deutlich sichtbaren Stempel der Sympathie aufgedrückt. Und zwar den einer weltoffenen internationalen Stadt.
Petra Roth, die Arzthelferin gelernt hat, kletterte ab 1995 permanent als attraktive Oberbürgermeisterin in der Gunst der Bürger. um danach auch politisch mit der CDU in Wiesbaden in der Landespolitik als Abgeordnete zu landen. 1995 wurde sie zur Oberbürgermeisterin in Frankfurt gewählt.

Eine steile Karriere für die Mutter von zwei Söhnen. Mit der Mittleren Reife und Höherer Handelsschule erreichte sie alles, was sie für ihre Zukunftsgestaltung brauchte. Petra Roth, deren Ehemann Nr. 2, Erwin (Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk) schon vor einigen Jahren gestorben ist, hat vieles angepackt, was sie sich schon in jungen Jahren als neues CDU-Mitglied am Main vorgenommen hat. Die Krönung in Frankfurt ist immer der OB-Sessel im Römer. Dort spielt die Musik. Ihr Charisma steigerte sich von Jahr zu Jahr, ihre Bedeutung im kommunalen Leben der Politlandschaft am Main mit Zielsetzung Römer ebenfalls. So war es auch kein Wunder, dass man sie zur Präsidentin des Deutschen Städtetages gewählt hat. Und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse sowie die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv rundete ihr Ansehen zusätzlich ab, wobei sie auch nach wie vor zahlreiche Aufgaben ehrenamtlich nach wie vor ausübt. Keine Skandale, keine bösartigen Geschichten. Der Weg von Petra Roth war immer klar und korrekt. Dass sie es schaffte, jetzt ihrer Karriere mit dem Ehrenbürgertitel noch ein ganz besonderes i-Tüpfelchen auf ihren Lebensweg zu setzen, ist eine Leistung, die großen Respekt verdient. Das attraktive Nordlicht hat viel für die Mainmetropole geleistet und die Stadt stets mit Charme und einer blendenden Figur repräsentiert. Eine politische Karriere, die allgemein gefällt. Beispielsweise auch mir. Deshalb an dieser Stelle eine ganz herzliche Gratulation an Petra Roth. Sie hat Frankfurt schon als Stadtverordnete gut getan. Dies erfuhren auch all Gäste, die der glanzvollen Verleihung durch OB Peter Feldmann und dem bekannten französischen Laudator, der Politologe und Publizist Alfred Grosser, beiwohnen konnten.

Gespraech am Abend im Kempinski: Reber Horst, Roth Petra

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Samstag, 3. Juni 2017

Großes Kompliment an die Kripo von Freiburg: Frauenmörder von Endingen jetzt überführt

Über Polizei wird bekanntlich öfter mal an Stammtischen gemeckert. Aber meistens geht es dabei um Strafzettel oder Kleinkram. Die täglichen Park-Situationen und die Geschwindigkeiten hinterm Steuer dominieren. Aber kann man sich deswegen einigermaßen beruhig zurücklehnen? Nein, der Aufgabenkatalog der Polizei weitet sich spürbar aus. Der Kripo in Freiburg und den Beamten der Spezial-Abteilungen vom Landeskriminalamt und österreichischen Kollegen gebührt heute ein ganz großes Kompliment. Der Mord an einer attraktiven 27jährigen Joggerin von Endingen am Kaiserstuhl, die vor rund sechs Monaten bei ihrem sportlichen Tun in der Natur ermordet wurde, konnte jetzt nach einer unglaublich akribischen Spurensuche von insgesamt über 4300 Möglichkeiten mit Anhaltspunkten aufgeklärt werden. Ein knapp über 40jähriger rumänischer Fernfahrer, wohnhaft in der Gegend, wurde glücklicherweise als Täter dank der vorbildlichen und energischen Spurensuche der Kriminalbeamten ermittelt.

Freiburg, der Kaiserstuhl und der Breisgau atmen auf. Die Menschen dieser Gegend sind sehr, sehr dankbar, dass diese Tat jetzt aus dem Dunkel dieses Verbrechens endlich inklusiv eines Täters ans Licht gekommen ist, obwohl man anfangs nur wenig Anhaltspunkte hatte, die der Suche nach dem Gewalttäter geholfen hätte. Aber da waren Beamte am Werk, die ihren Job geradezu vorbildlich ausgeführt haben. Auch wenn es einige Monate dauerte, das Mord-Puzzle ohne Tatzeugen zusammenzustellen und die Tätersuche immer mehr einzuengen, das war eine fachliche Topleistung. Sind wir sehr dankbar dafür – überall in Deutschland. Nicht nur im Kreis Freiburg. Denn Verbrecher und Gewalttäter gibt es überall. Aber auch die Bürger müssen die Augen künftig noch mehr als bisher offen halten, um dubiose Beobachtungen festzuhalten und dann auch der Polizei weiter zu geben. Die Welt ist generell unsicherer geworden. Sogar im Kaiserstuhl, wo man in den letzten Jahren nur selten mal solche Horrorbotschaften von Mord und Totschlag verarbeiten mußte.

Dazu die Frage: Wo ist heutzutage der Mensch noch richtig sicher? Moral und Anstand sind zwar nach wie vor die Basis unserer Gesellschaft, aber die Zahl derjenigen, die sich nicht danach richten, steigt. Kriminelles Gedankengut vervielfältigt sich. Was tun dagegen? Das ist die Frage – nicht nur in Deutschland. Unser Planet wird in allen Erdteilen von Gewalt auf unterschiedliche Art verseucht. Die Politik hat täglich eine ganz große Aufgabe vor sich. Hier geht es nicht um lächerliches Politgeplänkel wie „America first“. Es geht um die tägliche Sicherheit für unschuldige Menschen. Es geht generell um die Menschheit, die immer öfter aus der humanen Spur gerät. Moral, Sittlichkeit, Respekt vor anderen Menschen und Nationen und Vernunft mit der Zügelung in vielen Lebensbereichen gehören dringend ins Visier. Also auf den Prüfstand. Und zwar bei jedem Bürger zunächst mal im Kopf und im Herzen. Horst Reber

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