Der DFB, die UEFA und die FIFA würden sehr gut daran tun, ihr täglich schlechter und maroder werdendes Bild in der Öffentlichkeit mit neuer Glaubwürdigkeit und sinnvollen Beiträgen zu reparieren. Man kann es eigentlich fast gar nicht mehr ertragen, dass diese Sportverbände permanent mit kriminellen Machenschaften in der Öffentlichkeit Prügel beziehen. Der neueste Fall kommt von der FIFA: Der aregentinische Bankmanager Jorge Arzuaga hat vor einem Gericht in Brooklyn jetzt zugegeben, im Rahmen des FIFA-Skandals über ein System von schwarzen Konten aktiv an Betrug und Bestechung beteiligt gewesen zu sein. Seit dem Jahr 2010 seien 25 Millionen US-Dollar an Schmiergeldern transferiert worden. Die illegalen Konten habe er auf Geheiß mehrerer FIFA-Funktionäre eingerichtet, berichtet heute dpa. Über solch einen Vorgang könnte man leicht hinweg lesen, wenn es nicht ein Blick Abgrund unserer Gesellschaft wäre. Wo ist die Ehrlichkeit, das Vertrauen, die Zuverlässigkeit geblieben. Was war der Auslöser, dass man annehmen muss, dass heute die Scham keinerlei Rolle mehr spielt im Verhalten der Gesellschaft. Vorbilder? Pfeifendeckel. Betrugsantreiber, Verführer. Und zwar jede Menge. Sodom und Gomorra. Ein Ausspruch aus der Bibel. Das Finale dieser Geschichte von den beiden biblischen Städten. Gott ließ über diese beiden Städte des Lasters Feuer und Schwefel regnen. Als gerechte Strafe. Diese Form der Bestrafung gibt es jedoch nicht mehr. Ob deshalb so viele Betrüger in unserer Welt unterwegs sind?
Der Beitrag Die verlorene Unschuld des DFB. Kein Tag ohne Enthüllung von Betrug erschien zuerst auf Horst Rebers Tag & Nachtausgabe.
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