Freitag, 21. Oktober 2016

Eintracht-Coach Niko Kovac ist ein Glücksfall. Aber nicht nur wegen des 3:0-Auswärtssieges beim HSV

Fußballtrainer brauchen Können im Fach, Charisma generell und ein bisschen Zeit, um einer Mannschaft ein Profil zu geben, das auf Erfolg ausgerichtet ist. Niko Kovac bringt diese Fähigkeiten mit. Und zwar auf ganz ruhige, unaufdringliche und zugleich überzeugende Weise mit. Die Spieler merken bei ihm, dass er der Chef ist, ohne dabei arrogant zu sein. Ein großartiges Profil, finde ich, das der Eintracht wieder richtig gut tut. Und der Mannschaft sowieso.

Man liest im Boulevard keine schrägen Geschichten, keine Homestories mit dümmlichem Vorzeigedrang. Alles Akzente, die für Niko Kovac sprechen, mal abgesehen von seiner praktischen und psychologischen Arbeit, gemeinsam mit seinem Co-Trainer, Bruder Robert. Die oft bei Trainern gerne gepflegten Eitelkeiten, vielleicht auch noch  mit einem Hauch Nachtleben oder von Selbstverliebtheit mit einem Spritzer „Schaut mich an“  haben die Medien bislang bei Niko Kovac nicht entdecken können. Obwohl der ehemalige Bayernspieler  ein sehr attraktives Mannsbild ist. Diese selbstinszenierten Zutaten für ein kompaktes Trainerbild braucht er nicht. Ein kluger Kopf mit Selbstdisziplin. Mit dieser Einstellung kommt man dem Erfolg nahe. Das weiss Niko Kovac – er ist lang genug mit dem Ball unterwegs. So überzeugt man eine hungrige Metropole, die schon lange darauf wartet, endlich mal wieder mit Stolz auf die Eintracht aus Frankfurt verweisen zu können. Ich gratuliere und freue mich sehr über diese Entwicklung. Diese Übung möge lange anhalten. Sie wirkt schon jetzt wie Puderzucker auf einem selbstgebackenen Kuchen für Freunde und Fans.

Der Beitrag Eintracht-Coach Niko Kovac ist ein Glücksfall. Aber nicht nur wegen des 3:0-Auswärtssieges beim HSV erschien zuerst auf Horst Rebers Tag & Nachtausgabe.



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