Die Stadt Frankfurt läßt inzwischen nichts mehr aus, um die Öffentlichkeit zu brüskieren. Oder anders gesagt: Für für so dumm und ahnungslos zu verkaufen, dass die Mainmetropole bei Menschen mit Hirn und Bildung dem Spott preisgegeben ist.
OB Peter Feldmann, von dem eigentlich niemand so recht weiß, was er im Amt zukunftorientiert will und vermutlich auch kaum jemand so recht dahinter blickt, was er als Amtschef und Nachfolger von Petra Roth im Römer für die Bürger der Stadt so richtig tut, mal abgesehen von wahlträchtigen „Grüß-Gott-Hausbesuchen“ – „Guten Tag, ich bin Ihr OB und wollte mal vorbeischauen“ hat es jetzt neben der Amtsroutine geschafft, Cohn-Bendit als Redner auf die Kanzel in der Paulskirche zum „Tag der Deutschen Einheit“ zu hieven. Danny hat sich vermutlich erst ins Fäustchen und dann kaputt gelacht.
Wer sich an Cohn-Bendits brüskierende Auftritte, u. a. mit Joschka Fischer bei den Grünen ab der 70er-Jahre erinnert und seinem Schleichweg mit den Grünen bis nach Brüssel gefolgt ist, müsste sich mit ziemlichem Grausen abwenden.
Wie oft hat sich Cohn-Bendit mit all seinen politischen und persönlichen Absichten verirrt – bis zur Rechtfertigung von Sexualität mit Kindern. Sexualwissenschaftlicher dürften bei seiner letzten Initiative die Hände vor das Gesicht geschlagen haben. Pädophilie mit Kindern ist ein Thema, über das Cohn-Bendit vermutlich ohne Manuskript auftreten kann.
Ein Scharlatan, der sich die Naivität, die Dummheit und die Eitelkeit vieler Menschen, wie schon manch anderer Politiker, zunutze gemacht hat. Ohne natürlich selbst dabei öffentlich Schaden zu nehmen. Gründe gibt es mehrere, aber als „enfant terrible“ konnte er sich in den vergangenen Jahren auf vielen Feldern eine Art von Promistatus zulegen. Für Medien war er immer eine Figur zwecks Berichterstattung ohne Konsequenzen. Jetzt darf er sogar in der Paulskirche in Frankfurt zum Tag der Deutschen Einheit sprechen. Frankfurt oder noch besser Deutschland muss man fragen: Wer ist auf diese Idee gekommen, Cohn-Bendit dafür als Redner und höchst anerkannten Repräsentanten auszuwählen? Quo Vadis? Frankfurt? Und: Wo treibt Deutschland hin?
Der Beitrag Der „rote Danny“, der als Cohn-Bendit über alle und sich ins Fäustchen lacht – erschien zuerst auf Horst Rebers Tag & Nachtausgabe.
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